Das Finale – spannend bis zum Schluss

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Gut 300 Zuschauer – davon 270 zahlende – sahen ein Endspiel, das bis zum Schluss spannend blieb und so knapp ausfiel, wie es nur irgend möglich ist.
 
Während der Weißenseer FC von Anfang an bei der Sache war, hatte Rotation Prenzlauer Berg einige Anlaufschwierigkeit. Immer wieder kam es zu Fehlpässen, die die Weißenseer dankbar annahmen.

So hielt sich der FC in der ersten Viertelstunde zumeist in der Hälfte der Prenzlauer Berger auf, deren Verteidigung nicht immer da stand, wo man sie möglicherweise gerade gebraucht hätte.
Mehrmals musste Rotation-Schlussmann Manuel Kessler als letzte Instanz eingreifen.

In der 15. Spielminute gab es ein unbeabsichtigter Zusammenstoß zwischen dem Weißenseer Torjäger Michel Seckler und Rotation-Keeper Kessler, bei dem der Prenzlauer Berger am Auge verletzt wurde und ausscheiden musste. Seinen Platz nahm John Martinez ein.

00tZwei Minuten später Freistoß für Weißensee in Prenzlauer Berger Strafraumnähe.
Die Rotation-Abwehr schläft – der Weißenseer Christopher Stettner hingegen ist hellwach – 1:0 für den FC.

Die Weißenseer Führung war wohl so etwas wie ein Weckerklingeln für die Prenzlauer Berger Mannschaft.

Die Abstimmung untereinander funktionierte nun besser, das Rotation-Karussell begann sich zu drehen, die Angriffe auf das gegnerische Tor nahmen zu.

Dann, gegen Ende der ersten Halbzeit, einer der gefürchteten Sprints von Rotations schnellstem Mann.

Nach einem erfolglosen Angriff des WFC ein Konter von Rotation.
Christian Meyer kommt an den Ball läuft los, hebt die Kugel über den herausgekommenen Weißenseer Schlussmann Paul Kuschel, rennt weiter und trägt den Ball förmlich ins Tor.
Auch ein berbeigeeilter Weißenseer Abwehrspieler, der sich für seinen Schlussmann in die Bresche wirft, kann den Ausgleich nicht mehr verhindern.

00xAuch zu Beginn der zweiten Hälfte brauchte Rotation erst wieder ein paar Minuten, um sich zu ordnen.
Dann aber spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, jede mit zahlreichen Möglichkeiten, den Fight für sich zu entscheiden.

So etwa Rotation in der der 63. Minute, als WFC-Torwart reichlich Mühe hatte, einen leicht angeschrägten Ball unter Kontrolle zu bekommen und damit fast hinter die Torlinie taumelte.

00yAuf der anderen Seite hatte Rotation unter anderem Glück mit einem die Querlatte touchierenden Ball, der mitnichten ins Tor-Aus fliegen wollte und den John Martinez erst nach dem zweiten Zugreifen entschärfen konnte.

So blieb es am Ende der regulären Spielzeit beim 1:1.

Beim folgenden Elfmeterschießen konnte der Weißenseer Paul Kuschel schließlich zwei Schüsse abfangen, sein Prenzlauer Berger Kollege John Martinez nur eineinhalb:

Einen hielt Martinez, einen zweiten berührte er noch, konnte ihn aber nicht aufhalten.

So knapp die Entscheidung, so groß die Freude bei den Weißenseern, die nach der knappen Finalniederlage im vergangenen Jahr gegen den SV Buchholz den Pott nun endlich mit in die Hansastraßen nehmen konnten.
 

 

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  1. Exerpokal ’22: Rotation besiegt Angstgegner Weißensee und ist im Finale | Prenzlberger Stimme SPORT - 4. August 2022

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